Aktuelle Bilder aus Port-au-Prince
Diese Bilder vom 19.01. haben uns unsere Helfer vor Ort geschickt.
Wir stehen mit unserem mfs Medical Team in Haiti per SMS in Kontakt. Hier ein Auszug aus den Gesprächen:
mfs MEDICAL TEAM IN HAITI:
Es geht los. Ziel hat sich wohl geändert, wir fahren laut Kommando an einen Ort mit 2.000 schwerstverletzten Menschen wie z. B. Amputationen etc.
mfs FRANKFURT:
Das Ziel liegt aber noch in Port-au-Prince?!
Wie viele Helfer seid ihr und woher kommen sie? Weiterlesen
Rettungsteam erreicht Katastrophengebiet, Notfall-Seelsorger und ein Haitianer verstärken die ehrenamtlichen Helfer
Das Rettungsteam von „mfs International“ der Frankfurter Hilfsorganisation „mfs“, die für die Auslandshilfe der Gemeinnützigen mfs Rettungsdienstgesellschaft mbH zuständig ist, die von zwei Ehrenamtlichen ihrer gemeinnützigen Partnerorganisation “Interhelp” aus Hameln verstärkt wird, ist am Sonntagabend um 21.55 Uhr Ortszeit auf der karibischen Insel Hispaniola, auf der sich die Staaten Haiti und Dominikanische Republik befinden, gelandet. In Santo Domingo, der Hauptstadt der Dominikanischen Republik, trafen der Mitglieder der Medical Task Force Reinhold Klostermann, der Notarzt Dr. Gerhard Scheibe, die Krankenschwester Sigrid Kuptschitsch sowie die Rettungssanitäter Christian Käse und Ralf Hilles auf einen alten Bekannten. Weiterlesen
Nach Erdbeben: Botschaft der Republik Haiti bedankt sich für Hilfe in der Not
Hameln, 17. Januar 2010
Presseinformation 01/2010
Frankfurter verstärken fünfköpfiges Rettungsteam nach Erdbeben: Botschaft der Republik Haiti bedankt sich für Hilfe in der Not
Frankfurt/Hameln. Die Anforderung kam schneller als erwartet: In einem Fax schrieb der Botschafter der Republik Haiti in Deutschland, Jean-Robert Saget: „Vielen herzlichen Dank für Ihr Hilfsangebot. Ihr Beitrag im Katastrophenschutz ist höchst willkommen. Gerne unterstützen wir Sie dabei.“ Noch in der Nacht zum Freitag mobilisierte die in Hameln gegründete gemeinnützige Hilfsorganisation Interhelp – Deutsche Gesellschaft für internationale Hilfe e.V. einen Teil ihrer Medical Task Force, zu der auch zwei Helfer der ebenfalls gemeinnützigen Frankfurter Partnerorganisation, der für die Auslandshilfe der mfs Rettungsdienst gGmbH zuständige Fachbereich „mfs International“ gehören.
Ehrenamtliche Mitglieder fülten in Hameln und in Frankfurt bis in die frühen Morgenstunden Transportkisten mit Notfallgeräten und Medikamenten. Ein fünfköpfiges Helferteam hat am Sonntagvormittag Frankfurt mit Ziel Haiti verlassen. „Wir hoffen, dass unsere ehrenamtlichen Kräfte spätestens am Montagmittag in der schwer zerstörten Hauptstadt Port-au-Prince eintreffen“, sagt Interhelp-Vorsitzender Ulrich Behmann. Wie lange die Freiwilligen in der Krisenregion bleiben können, hänge allein von der Spendenbereitschaft der Bevölkerung ab, sagte mfs-International-Vorsitzender Michael Görbing, dessen Helfer bereits nach der Tsunami-Katastrophe mit Interhelp zusammengearbeitet hatten. Die Krankenschwester Sigrid Kuptschitsch und der Rettungssanitäter Ralf Hilles (beide arbeiten für mfs International), der Hamelner Lehrrettungsassistent Reinhold Klostermann und der Rettungsassistent Christian Käse, die bereits bei dem schweren Erdbeben auf Sumatra im Einsatz waren, sowie der Notarzt und Rettungsmediziner Dr. Gerhard Scheibe opfern ihren Urlaub, um Menschen in Not zu helfen. „Die Helfer werden in dem wohl ärmsten Land der westlichen Welt internationale Teams bei der Versorgung der verletzten Überlebenden unterstützen und Hilfe von Mensch zu Mensch leisten“, sagt mfs-International-Vorsitzender Michael Görbing. „Wir können nicht die Augen verschließen vor der unvorstellbar großen Not. Da müssen wir uns einmischen. Das ist unsere Pflicht“, sagt Interhelp-Vorstandsmitglied Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe. Weiterlesen