Castor 2011
Wie schon in den Jahren zuvor, wurde auch in diesem Jahr die Anfrage des Landkreises Lüchow-Dannenberg an uns gestellt, ob wir zum bevorstehenden Castoreinsatz unseren Beitrag zur medizinischen Gefahrenabwehr beitragen können.
Da dies für uns eine Selbstverständlichkeit war, haben sich am Freitag den 25. November 2011 gegen 6 Uhr neben unserem Ambulanzbus und einem Rettungswagen auch acht Helfer auf den rund 600km langen Weg vom Rhein-Main Gebiet ins ferne Wendland begeben.
Galt im Jahr 2010 der Castortransport als der zeitintensivsten Einsatze , so wurde dies im Jahre 2011 noch einmal deutlich mehr an Einsatzstunden für die Helfer in der „Freien Republik Wendland“ .
Da in diesem Jahr, das durchgreifen der Polizei wesentlich früher griff, als in den Jahren zuvor, war bei einigen Aktivisten auch die Schwelle sich dem zu widersetzen keine geringere als in den Jahren zuvor.
So wurden von uns auch in diesem Jahr etliche Versorgungen durchgeführt und auch unser Rettungswagen musste das ein oder andere mal zu einem Transport ausrücken.
Als unsere Helfer am Dienstagabend wieder in Frankfurt ankamen, waren sie alle wohl auf, aber erschöpft und erleichtert, dass dieser Einsatz wieder ohne größere Vorkommnisse beendet werden konnte.
Da im kommenden Jahr, keine Transporte angekündigt wurden, werden wir hier eine lange Verschnaufpause haben, so unser Einsatzleichter Jochen Richter, der ebenfalls vor Ort war.
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